Farhradtour auf Sardinien – Tipps und Tricks

Neben Sizilien und Elba ist Sardinien ein beliebtes Ziel für Radreisen und zwar nicht umsonst, wie ich 2018 erst selbst erleben durfte. Wenig Verkehr, gutes Wetter, wundervolle Landschaft und gutes Essen machen Sardinien zu einem sehr gutem Ziel für Radtouren. Neben meinem ausführlichem Bericht möchte ich Euch hier einige allgemeine Tipps geben.

Anreise

Sardinien lässt sich problemlos per Zug und Fähre erreichen. Insbesondere die Überfahrt mit der Nachtfähre war entspannt, so kommt man morgens ausgeschlagen in Olbia an und kann direkt losradeln. Der Transport von Fahrrädern ist überhaupt kein Problem auf der Fähe. Ich bin damals von/nach Livorno gefahren , aber auch Genua, Piombino und Civitavechia können sich anbieten. Livorno erreicht man mit dem EC der ÖBB/DB bis Bologna und ab dort mit dem Nahverkehr (etwa 11 Stunden). Alternativ geht es sonst mit dem Flugzeug.

Empfohlene Routen

Wie so oft hängt das natürlich stark von der geplanten Dauer der Radtour und den sonstigen Randbedingungen ab. Aber eine Umrundung ist sicherlich die reizvollste und Abwechslungsreichste Variante. Wer in Olbia starten möchte, sollte am besten erst in Richtung Süden fahren. Hier ist die Auffahrt auf den Passo Genno Silana ohne Tunnel zu meistern, und landschaftlich zudem direkt ein Highlight. Weitere Highlights sind aus meiner Sicht das Inland rund um Lago di Mulargia, das Stück von Torrogrande bis Alghero (mit Besuch in Bosa und Panoramaabfahrt), die Nordküste und La Maddalena.

Meiden sollte man nach meinen Erfahrungen die SS197  (sehr viel Verkehr, sehr enge Straße) sowie die SS387 (unbeleuchtete Tunnel!).

Radtransport auf Sardinien

Wer sein Rad mal über längere Strecken transportieren muss, kann das Fahrrad in den Nahverkehrszügen transportieren. Der Fahrplan und das Streckennetz sind allerdings alles andere als dicht. Fahrpläne und Co. gibt es bei Trenitalia.

Was man nicht erwarten sollte

Sardinien ist eine sehr schöne Insel, insbesondere das Inland ist sehr grün. Im Vergleich zur kroatischen Adriaküste oder aber zu Sizilien führen viele Küstenstraßen (zumindest die, die ich gefahren bin) jedoch relativ weit weg vom Meer. Entsprechend gibt es wenig atemberaubende Meerblicke.

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