Radreise durch Albanien von Durres nach Saranda durch das Vjosa-Tal

Nach meiner letzten Radreise von Kroatien nach Griechenland über Albanien 2022 war mir schnell klar, dass ich gerne wieder mit dem Rad nach Albanien zurück kommen möchte. Da der Tourismus in dem Land die letzten Jahren stark anzieht, wollte ich möglichst bald wieder zum Radfahren nach Albanien. Und so entschieden wir uns im Mai/Juni 2025 wieder nach Albanien zu fahren. Ziel war es diesmal in einer eher kürzeren Runde einige Highlights Albaniens zu verbinden und dabei die Länge pro Etappe um die 50 Kilometer zu planen. Herausgekommen ist eine Runde die wir in etwa 13 Tagen gefahren sind, die aber natürlich auch länger oder kürzer gefahren werden kann. Der Start der Tour war dabei Durrës und das Ziel Igoumenitsa in Griechenland. Den Norden Albanien haben wir ausgelassen und uns vor allem auf Mittel und Süd-Ost Albanien konzentriert. Dabei haben wir neben Berat auch den Ohrid-See, das Vjosa-Tal und Gjirokaster mitgenommen.

An- und AbfahrtBeschreibung der TourGPS-Track

An- und Abfahrt:

Als Startort haben wir Durrës gewählt. Den Hafen von Durrës erreicht ihr relativ problemlos per Fähre von Ancona oder Bari. Im Sommer gibt es sogar einen durchgehenden Zug ab München nach Ancona, der jedoch leider nur Platz für 6 Fahrräder hat. Um nach Bari zu kommen könnt Ihr ab Ancona einen Intercity wählen, der ebenfalls eine eingeschränkte Anzahl von Fahrrädern mitnimmt. Auf den Fähren selbst ist die Fahrradmitnahme immer problemlos möglich. Ob ihr in Bari oder Ancona in die Fähre steigt ist Geschmackssache und hängt etwas von Euren Reiseplänen ab.

Wie schon bei meinem letzten Aufenthalt in Albanien wurde für die Rückreise der Fährhafen von Igoumenitsa gewählt. Ab hier fahren Fähren sowohl nach Ancona als auch Bari zurück. Auch einige weitere Routen, wie bspw. nach Venedig, werden angeboten, die interessant sein könnten.

Beschreibung der Tour

Hinweis: Der wesentliche Reiseverlauf ist hier kurz zusammengefasst. Für mehr Details schaut gerne auch in den Blog.

Die Radtour begann früh am Morgen in Durrës, wo uns die Fähre aus Italien absetzte. Nachdem der etwas chaotische Weg aus dem Hafengelände geschafft war, gab es erstmal eine üppige Waffel und Kaffee zum Frühstück um dann noch eine kurze Runde vorbei an den Sehenswürdigkeiten zu drehen.

In der Sonne wurde es aber doch schnell warm und da noch eine Kilometer vor uns lagen, war es Zeit aufzubrechen. Die ersten 20 bis 30 Kilometer waren geprägt von viel Verkehr. Vereinzelt ging es mal direkt am Strand vorbei, so das etwas Urlaubsfeeling auf kam. So richtig angenehm wurde es dann aber erst weit hinter Durrës, hier wurde die Landschaft langsam hügeliger. Es gab viel Landwirtschaft, Bauern die ihre Ernte auf den lokalen Markt fuhren, die üblichen Autowaschplätze und natürlich viele Tankstellen mit angeschlossenen Bars für den schnellen Espresso. Durch den heftigen Gegenwind dauerte es doch etwas länger als geplant bis schließlich das erste Ziel, der Nationalpark Divjaka-Karavasta, erreicht war.