Ursprünglich wollten wir an der Westseite des Divjaka-Karavasta Nationalparks in Richtung Fier weiter. Dort gab es jedoch keine Straße und nach einem Blick auf den matschigen und holprigen Weg entschieden wir uns dafür, doch die Straße entlang der Ostseite zu nehmen. Auch wenn sie landschaftlich nicht so schön ist, hatte es doch einige schöne Blicke auf die umliegende Landschaft. Kurz vor Fier wollten wir eigentlich einen Abstecher zum Kloster Manastiri i Ardenicës machen. Nachdem wir der von Outdooractive vorgeschlagenen Route einige Kilometer mit steilen Schotterwegen in schlechtem Zustand gefolgt waren, entschieden wir uns aber direkt nach Fier zu fahren. Wer Manastiri i Ardenicës besuchen möchte, empfehlen wir den Weg über die Straße zu nehmen. Wer nicht gerade eine Gravel- oder Mountainbiketour vor hat, der sollte kleine Wege lieber meiden 😉






Fier war vor allem ein Zwischenstopp für die Nacht und hat relativ wenig zu bieten. Von dort aus ging es am nächsten Tag weiter auf der SH73 und später SH72 in Richtung Berat. Auf dem Stück lag nochmal viel Verkehr vor uns, aber der Besuch in Berat ist es auf jeden Fall wert und sollte nicht fehlen. Zu empfehlen ist vor allem ein Besuch der Burg in den Abendstunden, wenn die untergehende Sonne die umliegende Landschaft goldig färbt. Ideal ist es hierfür, eine Unterkunft direkt in der Nähe der Burg zu wählen.
Berat ist leider eine Sackgasse und so ging es auf der SH73 wieder raus aus der Stadt und weiter über Kucova in Richtung Elbasan. In der Gegend um Kucova wurde früher Erdöl gewonnen und auch heute sind einige der alten Fördertürme noch/wieder in Betrieb. Immer liegt eine leichte Schwefelnote in der Luft und vereinzelt sieht man noch ölverseuchte alte Pumpanlagen. Auf dem weiteren Weg in Richtung Elbasan ging es dabei vor allem über kleine Straßen durch kleine Dörfer und seit Fier ist es das erste Mal, dass wir das Radfahren wieder so richtig genießen konnten, da es fast garkeinen Verkehr gibt.








