Auf nach Porto Torres

Strecke: 631 km (+93 km)
Höhenmeter: 4750 m (+450 m)

Der Wetterbericht lag mächtig daneben, es war Sonne vorhergesagt aber dichte Wolken lagen über Alghero, die beim Radfahren aber nicht wirklich stören. Von dort ging es erstmal in Richtung Cappo Caccia. Die Zugangsstraße zum Cappo Caccia war dicht beparkt von Fahrzeugen, trotz Nebensaison. Da möchte ich nicht wissen wir es zur Saison aussieht.
Auf die Neptungrotte selbst habe ich verzichtet, einige Kilometer lagen noch vor mir, aber auch so lohnt der Besuch des Kaps aufgrund seiner Ausblicke auf alle Fälle.

Nach dem Tipp eines Radfahrers, den ich auf dem Campingplatz getroffen habe, bin ich Richtung Porto Torres nicht entlang der einfach ausgeschilderten Strecke, sondern über Nebenstraßen weiter westlich – es lohnte sich.
Nach dem Cappo Caccia wird die Landschaft zunächst wieder flach. Olivenbäume und Höfe sowie sonstige Felder überwiegen. Wenige Kilometer später wird es aber wieder hügelig. Anders als zuletzt aber nicht felsig, sondern grüne Wiesen mit vielen Nutztieren. Kilometer um Kilometer geht es bergauf und bergab. Erst in Richtung Meer fällt das Land wieder deutlich ab und gibt schöne Blicke auf das Meer frei. Am Horizont ist Korsika zu erkennen.
Die letzten 20 Kilometer bis Porto Torres waren wenig beeindruckend. Der Verkehr nimmt deutlich zu. Das aufregendste war eine Beinahekollision mit einer Schlange im Industriegebiet vor Porto Torres.

 

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