Auf nach Split

Tachostand: 575 (+109)
Höhenmeter: 3800 (+300)

Streckentechnisch liegt der Krka Nationalpark leider in einer Sackgasse, daher ging es zuerst auf dem gleichen Weg wie gestern zurück nach Sibenik. Die Gegend um Sibenik ist recht dich bevölkert, entsprechend groß war der Verkehr. Schnell legte sich dieser und die D8 schlängelt sich am Meer entlang. Wie bereits gestern aufgefallen, wird es ab Sibenik wieder etwas hügeliger, dennoch folgt die D8 die meiste Zeit auf Meereshöhe dem Küstenverlauf und gibt immer wieder sehr schöne Blicke auf das glasklare Wasser.

Dank der flachen Strecke bin ich zügig vorangekommen, erreichte schon bald Primosten. Die schöne Altsstadt liegt direkt im Meer und ist nur über eine Seite direkt zugänglich.
Hinter Primosten führt die D8 wieder etwas weg vom Meer. Die Strecke steigt leicht an. Es geht vorbei an kargem Grasland, alten Olivenbäumen, Feigenbäumen und Weinreben. Überall durchsetzt mit blühendem Ginster. Bei Marina erreicht die Straße wieder das Meer. Bei der Abfahrt taucht nicht nur das Meer auf, auch das Biokovogebirge erscheint langsam am Horizont.

Zügig ging es am Meer weiter bis Trogir, bekannt für seine Altstadt. Diese wissen aber auch viele Touristen zu schätzen, dabei war in der Altstadt mit dem bepacktem Fahrrad kaum ein durchkommen. Entsprechend ging es zügig weiter bis Split. Auf dem Stück herrscht viel Verkehr, es ging auf schlechten Straßen u.a. am Flughafen vorbei und durch Industriegebiete. Das war der Vorgeschmack auf Split. Es herrscht noch mehr Verkehr, es ist unübersichtlich und wenig einladend. Umso überraschender ist der Kontrast zur Altstadt in der man sich plötzlich befindet. Diese gehört sicherlich zu den schönsten in Europa.

Krka Nationalpark

Tachostand: 466 (+26)
Höhenmeter: 3500 (+200)

In einem Sprint ging es von Vodice zum Krka Nationalpark. Bis Skradin geht es entlang der D8, die hier ähnlich wie am Tag zuvor wenig Besonderheiten bietet. Es geht durch flache Landschaften mit spärlichem Bewuchs.

Am Horizont erkennt man, dass die Landschaft langsam wieder hügeliger wird. Ab Skradin geht es ins Landesinnere. Es geht leicht bergauf, die Landschaft wirkt trocken. Der Bewuchs ist nur spärlich. Umso überraschender ist die Vegetation im Krka Nationalpark. Die Bilder sprechen für sich.