Mit dem Rad entlang der Ligurische Küste – Elba – Toskana

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Dauer: Etwa 14 Tage

Im Sommer 2016 habe ich in etwa 14 Tagen die Ligurische Küste mit dem Rad erkundet. Von Genua folgte ich der Mittelmeerküste in Ligurien und der Toskana, bis nach Elba.  Nach einigen Tagen Radfahren auf Elba ging es zurück aufs Festland nach Orvieto.

Die Anreise nach Genua erfolgte mit dem Zug von München. Per Euro City kann man problemlos bis Verona fahren. Anschließend geht es mit dem Regionalverkehr, in welchem die Radmitnahme erlaubt ist, bis nach Genua (Umstieg in Mailand und eventuell Alessandria).

Ausgeschilderte Fernradwege sind entlang der Ligurischen Küste eine Fehlanzeige. Anstelle dessen folgte ich ab Genua der SS 1. Die Straße schlängelt sich die meiste Zeit entlang der Küste. Ich war zur Hochsaison im August unterwegs, dennoch hielt sich der verkehr die meiste Zeit in Grenzen (wobei das natürlich auch eine stark subjektive Einschätzung ist). Zudem sollte man die Küste in Ligurien nicht unterschätzen, immer wieder geht es gut auf und abwärts.

Bei Santa Margherita Ligure lohnt sich auch alle Fälle ein Abstecher nach Portofino. Des Weiteren folgte einige zeit später bei Framura ein kurzes Stück Radweg bis Levanto, welches der alten Bahnlinie folgt. Wichtig ist jedoch, dass man vorher die SS1 an der Kreuzung zur SS332 verlässt. Von der SS332 zweigt nach kurzer Zeit die SP40 ab, welche eine gute (weil verkehrsarme) Alternative zur SS332 ist.

Ab Levanto wollte ich damals der SP51 welche als Panoramastraße durch Cinque Terre schlängelt. Leider war die Straße damals gesperrt. Ob sie wieder offen ist muss vor rt geprüft werden. Alternativ bietet sich im Hinterland die SP38 und SS1 an. entlang diverser Nebenstraßen (SP) gelangt man schließlich in die Toskana, wo die Landschaft sich deutlich ändert und kilometerlange, gerade Straßen durch flaches Gelände bietet.

In der Toskana ist es die meiste Zeit möglich entlang von Nebenstraßen dem Küstenverlauf zu folgen. Stellenweise gibt es sogar ausgeschilderte Radwege. Insbesondere bei Cecina bin ich auch viele Kilometer direkt durch die Pinienwälder entlang der Küste gefahren.

Ab Pimobino bin ich schließlich nach Elba übergesetzt. auf den Autofähren ist die Radmitnahme keinerlei Problem. Selbst zur Hauptsaison war genug Platz.  Elba selbst ist ein Paradies zum Radfahren. Insbesondere die Küstenstraße entlang der Südwestküste von Elba lädt zum Fahrradfahren ein. Auch zum besuch der vielen Badebuchten eignet sich das Fahrrad bestens – kein warten auf Busse, keine Parkplatzsorgen. Im Hinterkopf sollte man aber die teilweise ordentlichen Höhenmeter haben.  Zudem ist insbesondere zur Hauptsaison teilweise recht viel Verkehr zwischen den Knotenpunkten (insb. SP26).

Wieder auf dem Festland angekommen ging es zunächst weiter nach Grosetto, von wo aus ich ein kurzes Stück mit dem Zug zurückgelegt habe. Schließlich fuhr ich die letzten 1 1/2 Tage von Orbitello aus ins Inland. Teilweise ging es über einsame Feldwege, die meiste Zeit mächtig bergauf. Vorbei am Lago di Bolsena im Latium ging es schließlich abwärts nach Orvieto. Ab hier besteht wieder eine gute Anbindung an die Bahnlinie Florenz – Rom. Anno 2016 wurde die Linie noch mit Nachtzügen der DB bedient welche eine Fahradmitnahme ermöglichten. Stand 2018 ist die Fahradmitnahme in den ÖBB Zügen (Nightjet) leider nicht mehr möglich.

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volle Distanz: 821.87 km
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