Die andere Seite Südialiens

Tachostand: 1103 (+70) km
Höhenmeter: 7300 (+00)

Von Bisceglie ging es weiter in Richtung Gargano. Bereits am Horizont zeigt sich der Stiefelsporn. Zunächst folgte ich der SS16, durch  Trani und Barletta. Beide Städte haben, wie auch Bari oder Bisceglie einen schönen, alten Ortskern. Es geht vorbei an Kirchen und Castelli.

Hinter Barletta zeigt sich dann auch eine der Seiten die Süditalien so beliebt machen – kilometerlange Sandstrände. So geht es Richtung Norden, auf der rechten Seite das Meer, links viele Kleingärten. Hier wird so ziemlich alles angebaut, hauptsächlich Tomaten, Zucchini, Zwiebeln und Chillis bzw. Paprika. Auf Nebenstraßen geht es weg vom Meer durch landwirtschaftliche Fläche. Auch Weintrauben und Weizen mischen sich ins Landschaftsbild.

Schließlich geht es auf einer Landzunge für gute 30 Kilometer durch Salinen und Kleingärten. Vorbei geht es aber auch an brennendem Schilf und Müll. Die Menge hat zwar etwas abgenommen, aber auch in dieser kaum besiedelten Gegend gibt es noch genug davon.

Am Ende dieser Landzunge bin ich auf einem Campingplatz gelandet, der zwischen einem leeren Sandstrand und dem Lago Salso kurz vor Gargano liegt.

 

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